Der Verein


Die 1. Fußballmannschaft des TSV 1933  Hintere Reihe: Hubert Dehner, Albert Stehle, Felix Stehle, Karl Bürkle, Hans Sauter, Ignatz Stehle, Hans Stehle, Nikolaus Pfeffer. Vordere Reihe: Gregor Sauter, Wilhelm Stehle, Heinrich Grumann

Die 1. Fußballmannschaft des TSV 1933 Hintere Reihe: Hubert Dehner, Albert Stehle, Felix Stehle, Karl Bürkle, Hans Sauter, Ignatz Stehle, Hans Stehle, Nikolaus Pfeffer. Vordere Reihe: Gregor Sauter, Wilhelm Stehle, Heinrich Grumann

Als die eigentlichen Initiatoren und Vorkämpfer des Turn- und Sportvereins können Hauptlehrer Karl Schuler und Gemeinderechner Paul Rapp angesehen werden. Sie verstanden es, eine Reihe junger Männer für ihr Vorhaben zu begeistern, einen Sportverein zu gründen. Es wurde zunächst Fußball gespielt und davon war Thomas Kessler der Vater des Gedanken.
Aber es waren beschwerlichen Anfänge, denn sie stießen in der örtlichen Umgebung nicht gerade auf all zu großes Verständnis. Eine Wiese beim Salenhof diente zunächst als Spielfeld. Ein Fußball war ein kostbarer Besitz und nur langsam konnten auch Zuschauer hierfür begeistert werden.

Der Verein wurde erst dann mehr gesellschaftsfähig, als beschlossen wurde das Turnen einzuführen. Der aus Mönchen-Glattbach stammende Paul Rapp hatte in seine Geburtsstadt den Männersport kennen gelernt und unterrichtete ab diesem Zeitpunkt als Turnwart die Grundbegriffe.

Die Vereinsgründung im Jahre 1921 wurde im Gasthaus „Rosengarten“ vorgenommen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Karl Schuler gewählt, Turnwart wurde Paul Rapp, Protokollführer Josef Higi, Kassierer Hans Bürkle und Hermann Stehle war Fähnrich. Weiter waren in der Vorstandschaft Jakob Stehle, Karl Sidler, Franz Stehle und Friedrich Stehle.
In den Sommermonaten wurde im freien geturnt und während der kalten Jahreszeit stand der Reservesaal im Schulhaus zur Verfügung. Später wurden die Turngeräte auch im „Rosengarten-Saal“ aufgestellt. Die Turnriege wurde in den Verband des Starzel-Alb-Turngaues aufgenommen und errang im Wettstreit mit anderen Vereinen beachtliche und schöne Erfolge.

Die Fußballer trugen zunächst nur Freundschaftsspiele aus und erst später wurden auch hier Wettspiele ausgetragen. Nicht zu vergessen soll das Gauturnfest 1933 sein, das zu einem festlichen Höhepunkt für die Gemeinde und Umgebung wurde. Die Turner aus Trillfingen waren in ihren Kreisen bekannt und wurden ob der vielen Erfolge bewundert. Es war für die Turner und die ganze Gemeinde ein Festtag, wenn sie mit Pokalen und dem Lorbeerkranz heimkehrten.
So vergingen viele Jahre erfolgreichen Wirkens für Turner und Fußballer, bis man im Jahre 1935 jene denkwürdige Versammlung im Gasthaus „Hirsch“ abhielt, in der man unter einem gewissen Druck die Auflösung des Vereins beschloss. Der damalige Vorstand musste diese seine letzte bittere Amtshandlung vornehmen.
Es waren später dann Männer wie Karl Schmid, Hermann Kessler, Thomas Stehle, Karl Lang, Alfred Jehmlich und andere, die nach dem Krieg, bei einer Gründungsversammlung im „Rosengarten“ den Sportverein wieder ins Leben riefen.
Zunächst wurden drei Sportarten betrieben: Fußball, Handball und Leichtathletik. Erwähnenswert wäre noch, dass der Sportverein als zwanzigster Verein in Südwürttemberg-Hohenzollern von der Militärregierung genehmigt wurde.

Seit damals wurde in der Hauptsache Fußball gespielt und bald beachtliche Erfolge errungen. Sorgen bereitete allerdings das nicht gerade ideale Spielfeld und auch hier wurde nicht nur beraten, sondern auch bald gehandelt, um den Sportplatz einzuebnen. In heroischer Weise wurde begonnen, von Hand mit Pickel und Schaufel den „Buckel“ abzutragen. Gute Organisatoren hatten aber bald eine Planierraupe ausfindig gemacht. Die Sportplatzeinweihung am 31. Juli 1949 war die Grundlage zu einem sportlichen wie finanziellen Erfolg.

Bau des Vereinsheim:

(von Albrecht Sidler)

1. Mannschaft 1963: Hintere Reihe: Albrecht Sidler, Berthold Pfeffer, Theo Bisinger, Ernst Bisinger, Hans Soltek, Hagen Singer, Manfred Stehle, Thomas Stehle (Spartenleiter). Mittlere Reihe: Karl Bürkle, Hermann Seifer, Viktor Schmid, Hans Beck. Vordere Reihe: Walter Kost, Eugen Stehle, Roland Heim.

1. Mannschaft 1963: Hintere Reihe: Albrecht Sidler, Berthold Pfeffer, Theo Bisinger, Ernst Bisinger, Hans Soltek, Hagen Singer, Manfred Stehle, Thomas Stehle (Spartenleiter). Mittlere Reihe: Karl Bürkle, Hermann Seifer, Viktor Schmid, Hans Beck. Vordere Reihe: Walter Kost, Eugen Stehle, Roland Heim.

In den Jahren 1959-1960 wurde dann das Vereinsheim beim alten Vereinsheim aufgebaut. Eine gebrauchte Halle mit Holzelementen wurde im Raum Stuttgart gekauft und auf das bereits betonierte Kellergeschoß aufgesetzt und modernisiert.

Dieses Vereinsheim wurde im Mai 1960 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben

Das Vereinsheim, das von sechs Vereinen – Musikverein, Gesangverein, Radfahrverein, Schützenverein, Sportverein und Kolpingsfamilie – gebaut wurde, war damals im ganzen Umkreis ein besonderen Modell, das viel Anerkennung und Achtung einbrachte.
Jeder dieser Vereine hatte seinen Übungsabend und die Bewirtung wurde gemeinsam durchgeführt. Der TSV hatte durch diesen Bau besondere Vorteile. Jetzt hatten wir in den unteren Räumen Umkleidekabinen und Duschen, das war für unsere Mannschaften besonders wichtig, Später wurde noch die Flutlichtanlage gebaut und so hatten unsere Mannschaften einen geordneten Trainingsbetrieb, der erheblich zu den Erfolgen der Mannschaften beitrug.

 

Ein weiter Meilenstein in der Geschichte des TSV – der Bau des neuen Sportplatzes:

(von Albrecht Sidler)

Mit dem Bau der Mehrzweckhalle wurde auch ein Rasenspielfeld bei der Halle gebaut und zum Zuschuss beim Land eingereicht.
Das Gelände wurde von der Stadt Haigerloch bereit gestellt. Planung und Bau des Spielfeldes war Sache des Turn- und Sportvereins Trillfingen.
Am 1. Juli 1977 wurde in einer außergewöhnlichen Mitgliederversammlung der Platzbau beschlossen. Im Mai 1978 wurde mit dem Bau begonnen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Sportplatzeinweihung, verbunden mit dem Eyachpokalturnier vom 18. bis 21. Juli 1980 würdig gefeiert.
Das damalige Festspiel war AH Trillfingen gegen AH Mönchengladbach.
platzbauAlle Vereinsmitglieder mit der damals verantwortlichen Vorstandschaft kannten Stolz sein auf diese schöne Sportanlage, die mit viel Fleiß und Aufopferung in zweijähriger Bauzeit geschaffen wurde.

Die 1. Mannschaft war in der Folgezeit sehr erfolgreich und hat viele Anhänger gefunden. Unter anderem errang die 1. Mannschaft des TSV in den Jahren 1954, 1956, 1962 und 1963 die Meisterschaft in der B-Klasse und stiegen in die A-Klasse Zollern auf. Im Jahr 1981 wurden die 1. Mannschaft Meister in der Kreisliga B und 1992 errangen sie den Meistertitel der Kreisliga A und stiegen in die Bezirksliga auf und hielt sich dort wacker bis 1993. Ein erneuter Aufstieg in die Kreisliga A gelang der 1. Mannschaft 2003. Dort konnte sie sich allerdings auf Grund von Personalmangel nur mühsam halten und der unvermeidbare Abstieg folgte dann 2005. Auf den Aufstieg in die Kreisliga A in der Saison 2006/2007 folgte leider im Jahr darauf wieder der Abstieg. Aber in der Saison 2008/2009 schaffte der TSV wieder die Meisterschaft in der Kreisliga B.
1962 waren sie Bezirks-Pokalmeister. Der Eyachpokal wurde im Jahr 1951 von unserem Ehrenmitglied Rudolf Stelzer ins Leben gerufen. Diesen gewannen der TSV und 1952, 1959, 1963, 1991 und 1996.
In den Jahren 1955, 1964 und 1965 spielte die 1. Mannschaft in der A-Klasse Zollern.
Seit der Saison 2010/2011 gibt es auch wieder eine 2. Mannschaft, welche sich aus Spielern der 1. Mannschaft, der A-Junioren und der AH zusammen setzt.

1. Mannschaft August 2001 Hintere Reihe: Christian Wütz, Fahrudin Islamagic, Christian Bürkle, Jürgen Kränzler, Sabahudin Seferovic, Wendelin Stehle, Thomas Fischer, Alexander Wegenast, Armin Christian (Vorstand). Vordere Reihe: Mirset Kozarac, Mehrudin Ravnjak, Damir Kozarac, Simon Fecht, Simon Kessler, Karl-Heinz Schmid

1. Mannschaft August 2001
Hintere Reihe: Christian Wütz, Fahrudin Islamagic, Christian Bürkle, Jürgen Kränzler, Sabahudin Seferovic, Wendelin Stehle, Thomas Fischer, Alexander Wegenast, Armin Christian (Vorstand).
Vordere Reihe: Mirset Kozarac, Mehrudin Ravnjak, Damir Kozarac, Simon Fecht, Simon Kessler, Karl-Heinz Schmid

In der Generalversammlung vom 7. Dezember 2001 wurde dem Bau eines Sportheims mit überwiegender Mehrheit zugestimmt.
Baubeginn war Freitag, den 5. April 2002.
Alle Mitglieder, ob jung, ob alt, mit oder ohne handwerkliche Kenntnisse, waren nun aufgerufen sich an den Bauarbeiten zu beteiligen. Ab dem ersten Spatenstich am 5. April 2002 konnte man die TSVler nicht mehr bremsen und das Richtfest erfolgte schon am 27.April 02. In Rekordzeit war der Bau schon im September 02 bezugsfertig. Die Einweihung erfolgte dann im Jahr darauf mit einem Fest.
Entworfen hat das Sportheim Architekt Jürgen Beuter aus Trillfingen.

Im März 2006 wurde der Förderverein des TSV Trillfingen gegründet. Als Erster bekleidete Mathias Illi das Amt des 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzender wurde Erich Remert, Kassier wurde Jutta Wütz und Schriftführer Arthur Raible.

 

Erste Damen-Mannschaft in der Vereinsgeschichte

Nicht erst seit 2009, sondern bereits 1986 gab es eine Mädchen-Mannschaft beim TSV. Die damals 16- bis 20-jährigen Damen bestritten zwar keine Rundespiele, aber bei den Freundschaftsspielen waren sie recht erfolgreich.

So besiegten sie gleich beim ersten Spiel in ihrer Laufbahn die Mannschaft aus Däbingen zu Hause mit 6:5 Toren.
Trainiert wurden die Damen damals von Hans-Joachim Schneiker, auch heute noch eine treibende Kraft im Verein.

Damen Mannschaft 1986 Hintere Reihe: Martina Stehle, Silvia Stehle, Carmen Rapp, Kerstin Schledzewski, Tanja Pitzen, Jack Schneiker (Trainer), Rosmarie Sick, Dagi Wütz, Ellen Higi, Margit Schüle Vordere Reihe: Marion Stehle, Birgit Pfeffer, Jutta Schmid, Sabine Schmid, Silke Rapp

Damen Mannschaft 1986
Hintere Reihe:
Martina Stehle, Silvia Stehle, Carmen Rapp, Kerstin Schledzewski, Tanja Pitzen, Jack Schneiker (Trainer), Rosmarie Sick, Dagi Wütz, Ellen Higi, Margit Schüle
Vordere Reihe:
Marion Stehle, Birgit Pfeffer, Jutta Schmid, Sabine Schmid, Silke Rapp

Damen Mannschaft 1986  Hintere Reihe: Birgit Pfeffer, Sabine Stehle, Michaela Klaiber, Silvia Stehle, Martina Stehle, Silke Stehle, Claudia Sauter Vordere Reihe: Sabine Schmid, Tanja Pitzen, Moni Stehle, Heidrun Stehle, Uli Schneider, Birgit Teufel, Andrea Schüle

Damen Mannschaft 1986 Hintere Reihe: Birgit Pfeffer, Sabine Stehle, Michaela Klaiber, Silvia Stehle, Martina Stehle, Silke Stehle, Claudia Sauter Vordere Reihe: Sabine Schmid, Tanja Pitzen, Moni Stehle, Heidrun Stehle, Uli Schneider, Birgit Teufel, Andrea Schüle