Satzung


Satzung des Turn- und Sportvereins 1921 e.V.

mit dem Sitz in Haigerloch-Trillfingen

Auflage, März 2007 

  • 1 Der Name des Vereins ist Turn- und Sportverein 1921 e.V.
    Er ist unter VR. 176 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Balingen eingetragen und hat seinen Sitz in Haigerloch – Trillfingen.
  • 2 Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • 3 Zweck
  1. a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953. Er dient der Förderung der körperlichen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, durch Pflege der Leibesübungen.
  2. b) Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins erhalten sie für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.
  3. c) Keine Person darf durch Verwaltungsaufgaben, welche den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch verhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. d) Parteipolitische, konfessionelle oder rassische Zwecke dürfen innerhalb des Vereins nicht angestrebt werden.
  • 4 Mitgliedschaft

    I. Erwerb der Mitgliedschaft
  1. a) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede männliche oder weibliche
    Person werden. Welche das 18.Lebensjahr vollendet haben.
    b) Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vereinsvorstandes.
    Voraussetzung hierfür ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Beschließt der Vorstand
    die Aufnahme, so hat das Mitglied eine Aufnahmegebühr zu bezahlen, sofern die
    Hauptversammlung eine solche beschlossen hat. Die Ablehnung eines
    Aufnahmegesuches ist schriftlich mitzuteilen. Sie braucht nicht begründet zu
    werden.
    c) Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die
    Hauptversammlung ernannt.
  2. Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren gelten als Jugendliche, Personen unter 14 Jahren sind Kinder. Sei werden in Jugend- und Kinderabteilungen zusammengefasst.
    Ihre Aufnahme erfolgt ebenfalls durch Beschluss des Vereinsvorstandes aufgrund eines von einem Erziehungsberechtigten gestellten schriftlichen Aufnahmeantrags. Im übrigen gelten die Bestimmungen in Ziff. 1b) sinngemäß.
  3. Mit der Aufnahme verpflichtet sich das Mitglied zur Förderung des Vereinszweckes, es unterwirft sich der Satzungen und Ordnungen des Vereins und des Württ. Landessportbundes sowie derjenigen Verbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden und die Mitglied des Württ. Sportbundes e.V. sind.
  4. Die Mitgliedschaft oder der Erwerb der Mitgliedschaft in einem anderen Turn- und Sportverein ist dem Vorstand auf dessen Verlangen bekannt zu geben.
  1. Verlust der Mitgliedschaft
    Die Mitgliedschaft erlischt
  1. durch freiwilligen Austritt, der nur durch eine schriftliche Erklärung auf den Schluss des Kalenderjahres erfolgen kann, wobei die Austrittserklärung von Kindern und Jugendlichen durch den Erziehungsberechtigten abzugeben ist.
  2. durch den Ausschluss aus dem Verein.
    Der Ausschluss kann durch den Vorstand beschlossen werden
    a) wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen
    für eine Zeit von mindestens sechs Monaten in Rückstand gekommen ist,
    b) bei groben Verstoß gegen die Vereinssatzung, die Satzung des Württ.
    Landessportbundes oder eines Verbandes, dem der Verein als Mitglied anghört,
    c) wenn sich das Vereinsmitglied unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereins,
    des WLSB oder eines Verbandes, dem der Verein angeschlossen ist, in gröblicher
    Weise herabsetzt.

Vor dem Ausschlussbeschluss in den Fällen 2b) und 2c) ist dem Betroffenen Gelegenheit zu geben zur Rechtfertigung zu geben. Der Ausschussbeschluss ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Vorstand ein Berufungsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu welcher er einzuladen ist. Auf dieser ist ihm gegebenenfalls Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Bestätigt die Hauptversammlung den Ausschlussbeschluss, ist dieser entgültig; wird er nicht bestätigt, so gilt er als aufgehoben.
Bis zur Rechtskraft des Ausschlusses ruhen die Rechte des Mitgliedes.
Für Jugendliche und Kinder gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäß. Entsprechende Erklärungen sind den Erziehungsberechtigten gegenüber abzugeben. Gegen einen Ausschlussbeschluss des Vorstandes besteht jedoch ein Berufungsrecht an die Hauptversammlung für sie nicht.

  • 6 Beiträge
    Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages wird durch die Hauptversammlung festgesetzt. Mitglieder, die ihren Wohnsitz nicht am Sitz des Vereins haben, können durch den Vorstand von der Bezahlung des Mitgliedsbeitrags ganz oder teilweise befreit werden.
    Dasselbe gilt für Mitglieder, die aus finanziellen Gründen zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrags nicht in der Lage sind.
    Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung eines Mitgliedsbeitrags befreit.
    Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im voraus an den Verein zu bezahlen. Bei Beiträgen, die nicht spätestens einen Monat nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden. Ihre Höhe wird vom Vorstand festgesetzt.
  • 7  Organe
    Die Organe des Vereins sind:
  1. a) die Hauptversammlung
  2. b) der Ausschuss
  3. c) der Vorstand.
  • 8 Hauptversammlung
    A ) Die ordentliche Hauptversammlung
  1. Jeweils im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Sie ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertreter einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen zuvor durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt Haigerloch oder in sonstiger geeigneter, jedem Mitglied zugänglicher Weise unter Mitteilung der Tagesordnung.
  2.  Die Tagesordnung hat zu enthalten:
    a) Erstattung des geschäfts- und Kassenberichts durch den 1. Vorsitzenden und den
    Kassier,
    b) Bericht der Kassenprüfer,
    c) Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer,
    d) Beschlussfassung über Anträge,
    e) Wahlen des Vorstandes, der Ausschussmitglieder und der Kassenprüfer,
  3. a) Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 1 Woche vor der Hauptversammlung
    beim 1. Vorsitzenden eingerecht sein. Verspätet eingehende Anträge werden nicht
    mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon sind
    Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden,
    welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Über die Zulassung
    entscheidet die Versammlung.
    b) Anträge zur Änderung der Satzung sind den Mitgliedern mit der Tagesordnung
    bzw. unverzüglich nach Eingang gem. Ziff. 1 im Wortlaut bekannt zugeben.
    Anträge zur Änderung der Satzung können als Dringlichkeitsanträge nicht
    zugelassen werden.
  4. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Erschienenen erforderlich.
    Kinder und Jugendliche haben kein Stimmrecht, sie können auch nicht zu Mitgliedern des Vorstandes und zu Kassenprüfern gewählt werden. Ordentliche aber noch minderjährige Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht, wenn sie die Einwilligung ihres gesetzlichen Vertreters hierzu nachweisen.
    Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
  5. Über den Verlauf der Hauptversammlung, insbesondere über die gefassten Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichenen ist.

B ) die außerordentliche Hauptversammlung
Sie findet statt:

a) wenn sie der Vorstand mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält,

  1. b) im Falle von §9 Ziffer 5,
  2. c) wenn die Einberufung von mindestens ¼ der ordentlichen Mitglieder schriftlich gefordert wird.
    Für ihre Einbindung gelten die gleichen Vorschriften wie zu A).
  • 9 Der Vorstand
    1. Der von der Hauptversammlung zu wählende Vorstand besteht aus:
    a) 3 gleichberechtigten Vorsitzenden
    b) oder aus dem 1. und 2. Vorsitzenden (nur wenn keine 3 gleichberechtigten Vorstände gewählt wurden)
    c) dem Kassier
    d) dem Schriftführer

    • der Vorstand (die 3 gleichberechtigten Personen oder der 1. und 2. Vorstand) erledigen die
      laufenden Vereinsangelegenheiten. Insbesondere obliegt ihnen die Verwaltung des
      Vereinsvermögens.
    • Der Vorstand (die 3 Gleichberechtigten oder der 1, und 2. Vorstand) ist so oft von den
      anderen bei Verhinderung einzuberufen so oft es die Geschäftsführung erfordert.
    • Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
      Bei Stimmgleichheit entscheiden die Stimmen des 1. Vorsitzenden oder den 3
      gleichberechtigten Vorsitzenden. Über die Beschlüsse des Vorstandes oder der 3
      gleichberechtigten Vorsitzenden ist ein Protokoll zu führen. Das von dem 1. Vorsitzenden
      oder seinem Stellvertreter oder den 3 gleichberechtigten Vorsitzenden und dem
      Schriftführer zu Unterzeichnen ist.
  • 10 Vertretung des Vereins
    Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende oder die 3 gleichberechtigten Vorsitzende sind berechtigt, je einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
  • 11 Der Vereinsausschuss
    Der Vereinsausschuss besteht aus dem Vereinsvorstand und 4 Mitgliedern, die in der Hauptversammlung auf Vorschlag der erschienenden Mitglieder gewählt werden. Hierbei sollen vertreten sein: die Leiter der verschiedenen Abteilungen, die Jugendlichen und die passiven Mitglieder.
    Der Vereinsauschuss berät den Vorstand bei Beschlüssen wie Baumassnahmen des Vereins, Veranstaltungen, Vorschlägen für die Höhe der Mitgliedsbeiträge.
    Die Sitzungen des Vereinsausschusses werden vom 1. und 2. Vorsitzenden oder den 3 Gleichberechtigten Vorsitzenden einberufen.
    Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter mindestens 3 Mitglieder, die nicht dem Vereinsvorstande angehören, anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
  • 12 Strafbestimmungen
    Sämtliche Vereinsangehörige unterliegen, von dem in §5 genannten Ausschluss abgesehen, einer Strafgewalt. Der Vorstand kann Ordnungsstrafen (Verweise, Verwarnungen oder Geldstrafen bis zu 75,- €) gegen jeden Vereinsangehörigen verhängen, der sich gegen die Satzung, das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins vergeht. Vor der Bestrafung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
  • 13 Auflösung des Vereins
    a) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der erschienenden Mitglieder.
  1. b) Für den Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen fällt mit Zustimmung des Finanzamtes an die Stadt Haigerloch zur ausschließlichen Verwendung i.S. des in §3 dieser Satzung festgelegten Zweckes.

Die vorstehende Neufassung der Satzung wurde von der Generalversammlung vom 9. März 2007 beschlossen