FOTOS + BERICHTE [23.10.2016]: SV Dotternhausen – TSV Trillfingen / Türk Pamukkalespor Haigerloch – TSV Trillfingen II


SV Dotternhausen – TSV Trillfingen 1:2

Tore: (74.) 0:1 Max Schneider, (80.) 1:1, (90. + 2.) 1:2 Jimmy Nelson

Am gestrigen Sonntag reisten wieder einmal zahlreiche TSV-Fans auf den Plettenberg, um unsere Jungs der ersten Mannschaft zu unterstützen.

Die Mannschaft um Trainer Markus Helber zahlte dieses wöchentliche Vertrauen mal wieder mit drei Punkten heim, jedoch ließ die gezeigte Leistung sehr zu wünschen übrig. Nach dem ideenlosen Auftritt gegen Benzingen war dies schon die zweite „schwächere“ Partie in Folge. Jedoch war der Gegner an diesem Sonntag ein anderer wie noch in der Woche zuvor und das Meckern ist hier auch einem hohen Niveau angesetzt. Schließlich reden wir hier immer noch vom TSV Trillfingen, der die Bezirksliga anführt und erst eine Saisonniederlage hinnehmen musste. Kurz gesagt:Sphären von denen Man zu diesem Zeitpunkt der Saison nur träumen konnte J Nun aber wieder zum Spiel: Die Gastgeber um Spielertrainer Matthias Mauz bestimmten von Anfang an das Geschehen, ohne sich jedoch in der ersten Hälfte einmal gefährlich zu zeigen. Sie zeigten sich bis vor das Tor spielerisch sehr stark, spielten gute Kombinationen und ließen unseren TSV so erst gar nicht ins Spiel kommen. Die einzige Chance der ersten Hälfte hatten dann aber doch unsere Jungs. Nach einem Freistoß in der 42. Minute von Fabian Singer, stieg Norman Vogt am höchsten und wuchtete das Leder mit dem Kopf gegen den Querbalken.

Alles in Allem fand der TSV in der ersten Hälfte nicht einmal den Zugriff auf das Geschehen und hatte auch sehr viel Mühe gegen starke Dotternhausener die Ordnung zu finden.

Nach der Pause ein anderes Bild. Nach längerer Verletzungspause gab Routinier Max Schneider sein Comeback und verhalf dem TSV in der zweiten Hälfte seine defensive Grundordnung wieder zu finden. Nach vorne fand der TSV weiterhin keine Mittel, jedoch sah das Ganze im Defensivverbund deutlich besser aus. So zeigte sich im Gesamten das gleiche Bild. Der heimische SVD hatte mehr Ballbesitz ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Dies änderte sich jedoch ab der 70. Minute schlagartig. Dort legte der heimische Stürmer den Ball seinem Mitspieler schön in die Schnittstelle. Dieser fackelte nicht lange und verfehlte mit seinem Schuss das TSV-Gehäuse nur um Zentimeter. Andre Krause im Tor des TSV wäre hier wohl ohne Chance gewesen. Nur vier Minuten später brachte Max Schneider den TSV dann in Führung. Ein Tor mit dem Prädikat „Tor des Jahres“!!! Nach einem Versuch von Philip „Fuxe“ Stehle, der den Ball nicht richtig traf, konnte der SVD-Verteidiger nur mit einer gefühlt 20 Meter hohen Bogenlampe klären. Max nahm sich ein Herz und feuerte mit allem was er hatte auf die Kugel, traf sie perfekt und das Leder landete mit Latten- und Pfostenberührung im Winkel. Direkt nach dem ehrlicherweise sehr schmeichelhaften Führungstreffer reagierten die Gäste und brachten neue Kräfte. Dies machte sich nur sechs Minuten nach dem 0:1 bezahlt. Ein langer Diagonalball flog über die Trillfinger Abwehr, wo der gegnerische Stürmer auf seinen eingewechselten Kollegen quer legte. Dieser schlug noch einen Haken und schob überlegt zum Ausgleich ein. Als sich danach alles auf ein Unentschieden einstellte, setzte Tim Weimann zum Turbo an und drängte in den gegnerischen Strafraum.Dort wurde er vom Verteidiger regelwidrig von den Beinen geholt und ließ dem Referee keine andere Wahl, wie auf den Punkt zu zeigen. Jimmy Nelson, der den etatmäßigen Schützen Kai Krause in diesem Fall vertrat, ließ sich nicht zweimal bitten und schob souverän zum vielumjubelten 1:2 ein.

Ein wichtiger Sieg für den TSV, der letztlich dann aber doch glücklich war. TSV-Platzwart Christe Wütz brachte es abschließend aber auf den Punkt, dass in einer „Woche niemand mehr danach fragt ob der Sieg verdient war oder nicht“. Die Drei Punkte nahm der TSV im Endeffekt dann gerne mit.

Für den TSV spielten:

A. Krause – D. Dürr, A. Stehle, P. Stehle, M. Braitmaier (46. Minute Max Schneider) – S. Bogenschütz, N. Vogt – R. Kolb, F. Singer(86. Minute J. Eberhart), K. Krause (67. Minute T. Weimann) – F. Heller (67. Minute J. Nelson)

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Türk Pamukkalespor Haigerloch – TSV Trillfingen II 0:3

Tore: 0:1 T. Hanslok (8.); 0:2 T. Hanslok (14.); 0:3 S. Braun (20.)

Die zweite Mannschaft des TSV Trillfingen war am vergangenen Wochenende im Stadtderby gegen Türk Pamukkalespor Haigerloch gefordert. Das sportliche rückte zunächst aber erstmal etwas in den Hintergrund. Im früheren Spieler des TSV und allseits bekannten Uli Schneider konnte der TSV Trillfingen den absoluten Wunschkandidat am Samstag als Trainer verpflichten! An dieser Stelle ein ganz herzliches „Willkommen zurück“ und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Spielen. Am Sonntag dirigierte er dann bereits mit Interimstrainer Hans-Peter Hoffmann von der Seitenlinie aus das Geschehen. Und die Mannschaft belohnte ihren neuen Trainer mit einem 3:0 Sieg im Derby gegen Pamukkale.

Die Jungs begannen das Spiel sehr gut und zeigten von Beginn an, wer die Nummer Eins in der Kernstadt ist und auch bleiben soll. Bereits in der 8. Spielminute konnte unsere Zweite das 1:0 erzielen. Daniel Wimmer fing einen gegnerischen Angriff ab und leitete den Ball zu Heiko Rauscher weiter. Dieser übersprintete das gesamte Mittelfeld und legte den Ball wunderbar pfannenfertig auf Tim Hanslok ab. Aus 16 Metern halbrechter Position schoss Hanslok dann mit einem satten Schuss ins lange Eck seine Farben in Front. In der 14. Minute konnte der TSV dann erhöhen. Wiederrum hieß der Torschütze Tim Hanslok, dem Pamukkale besonders liegt, erzielte er doch bereits im Vorjahr mehrere Tore gegen die Heimmannschaft. Einen missglückten Klärungsversuch der Heimelf nahm Hanslok in 18 Meter Entfernung auf und vollstreckte dann eiskalt halbhoch ins Eck. Bereits in der 20. Minute war dann der Drops quasi gelutscht. Wieder hatte Tim Hanslok seine Füße im Spiel. Er marschierte von rechts in den Strafraum, scheiterte aber am Torhüter. Den Ball nahm der nachsetzende Sven Braun im Sechzehner auf, blieb cool und schob den Ball ins freie Eck. Danach stellte der TSV unerklärlicherweise das Fussball spielen ein. Nach einer halbe Stunde musste die Zweite zudem einen herben Rückschlag wegstecken. Kapitän Pascal Henle, der die letzten 41 (!) Pflichtspiele allesamt von der ersten bis zur letzten Minute bestritten hatte, fasste sich nach einer Klärungsaktion an den Rücken und konnte nicht mehr weitermachen. Für ihn kam Elias Bader in die Partie. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel und der TSV ging mit einer 3:0 Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte sollte sich das Bild zum Ende der ersten Halbzeit nicht großartig ändern. Die Partie wurde ruppig geführt und es kam kaum zu einem Spielfluss. Der TSV ließ in dieser Phase jegliche Präzision und Zielstrebigkeit vermissen, sodass sich das Meiste im Mittelfeld abspielte. Auch die Gäste kamen zu keinen nennenswerten Aktionen. Erst in der 70. Spielminute gab es den nächsten Aufreger. Der eingewechselte Justin D’Ulisse wurde im gegnerischen Sechzehner regelwidrig zu Fall gebracht und es gab folgerichtig Elfmeter für den TSV. Da der etatmäßige Schütze Pascal Henle wie erwähnt bereits verletzt ausgeschieden war, schnappte sich der „neue“ Kapitän Tim Hanslok die Kugel und legte sich den Ball zurecht. Im letzten Moment überließ er dann aber doch Jimmy Metzger den Elfmeter und dieser scheiterte mit seinem halbhohen Schuss ins linke Eck am gegnerischen Torhüter. Danach sollte bis zur 90. Minute nichts mehr passieren. Erst in der Nachspielzeit war ein Stürmer der Heimmannschaft auf und davon und wurde von Fabian Faller vor dem Strafraum als letzter Mann gelegt. Faller hatte in dieser Szene Glück, dass er bei dieser Notbremse den roten Karton nicht sah. Der folgende Freistoß landete am Pfosten, sodass es letztlich beim verdienten 3:0 Sieg blieb, der insbesondere spielerisch viel Luft nach oben lässt…

Für den TSV spielten:

N.Hojdem – P. Rehn, F. Faller, P. Henle (34. E. Bader), S. Dehner – H. Rauscher, D. Wimmer – T. Hanslok, S. Braun (50. J. D’Ulisse), T. Till (85. R. Karabulut) – J. Metzger (72. F. Häusel)

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